Schlafstörungen - Akupunktur hilft

Schlafstörungen - Abhilfe mit  Akupunktur

Wer kennt es nicht, mitten in der Nacht wach im Bett zu liegen. Man fühlt sich müde, kann aber trotzdem nicht mehr einschlafen.

Nicht nur Schlaf- und Einschlafprobleme zählen zu den Schlafstörungen, sondern auch übermäßige Müdigkeit.

Um Schlafprobleme zu behandeln, muss ein Arzt objektive Kriterien heranziehen, um diese überhaupt als Störung zu klassifizieren. Treten die Symptome öfters als 3 Mal pro Woche, über eine Zeitraum von länger als einem Monat auf, wird ein Arzt eine Behandlung vorschlagen.

Eine Behandlung ist deshalb angeraten, da häufig betroffene Personen in ihrer Leistungsfähigkeit  stark einschränkt sind. Sowohl die physische Leistungsfähigkeit, als auch die Aufmerksamkeit und Konzentration leiden unter nicht erholsamen Schlaf.

Auf alle Fälle dürfen Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Regelmäßig sind sie auch Symptome einer anderen organischen oder psychischen Erkrankung. Die muss zuerst in einer klinischen Untersuchung abgeklärt werden.

Verschiedene medizinische Gesellschaften haben Klassifikationen entwickelt um Schalfstörungen leichter einteilen zu können. ICD-10 oder ICDS-3 sind 2 solcher Klassifikationen.

Ursachen von Schlafstörungen

Externe Faktoren

Sind die Schlafstörungen aufgrund äußerlicher Umstände bedingt, ist das Problem meistens rasch behoben. Häufig ist eine Lärm- oder Lichtquelle der Verursacher. Fernseher oder Nachtlichter sollten aus dem Schlafbereich entfernt werden. Vor allem das blaue, kurzwellige Licht, welches von Bildschirmen wie Fernseher, Computer oder Smartphones ausgestrahlt wird, hemmt die Melatoninproduktion während des Schlafes stärker als andere Lichtquellen. Diese ist aber unbedingt notwendig, da Melatonin den Tag - Nacht - Rhythmus im menschlichen Organismus steuert.  

 

Auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen beachtet werden. Die optimale Raumtemperatur liegt bei 16-18° Celsius. Um in einen erholsamen tiefen Schlaf zu fallen, senkt der Körper die Temperatur um bis zu 1,5° ab. Kurz vor dem Aufwachen wird die Körpertemperatur wieder angehoben. Ist nun die Raumtemperatur zu hoch erschwert dies dem Körper das Absenken der Temperatur, und die Dauer des erholsamen Schlaf wird verkürzt.

Ist die Raumtemperatur wiederum zu niedrig, lässt dies die Muskeln anspannen, um die Körpertemperatur zu regulieren. Dies führt einerseits zu Verspannungen, als auch zu Unterbrechungen des Schlafs.

 

Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte beim Einschlafen ungefähr bei 50% liegen. Durch die Atmung erhöht sich die Luftfeuchtigkeit während der Nacht.

Ist allerdings die Luftfeuchtigkeit zu niedrig lässt dies die Schleimhäute austrocknen.

Schlafhygiene

Zur Schlafhygiene zählt jedes Verhalten, dass wir selber beeinflussen können und einen erholsamen Schlaf fördert. Folgende Punkte sind für einen erholsamen Schlaf empfehlenswert.

  • Gehen Sie immer zur gleichen Uhrzeit abends ins Bett und stehen sie zur gleichen Uhrzeit morgens auf. Dies hilft dem Körper seinen biologischen Rhythmus beizubehalten. 30 Minuten Abweichung werden keine Probleme verursachen. 
  • Ca. 2-3 Stunden vor de Schlafen gehen sollte keine großen Mahlzeiten eingenommen und kein Alkohol getrunken werden.
  • Koffein sollte 3-4 Stunden vor dem Einschlafen nicht konsumiert werden, da Koffein die Gehirntätigkeit anregt.
  • Auch Nikotin sollte ca 3 Stunden vor dem Schlafen gehen vermieden werden.
  • Vor dem Schlafen gehen sollten Sie sich nicht zu stark anstrengen (sportliche Betätigung).

Organische Erkrankungen

Es gibt auch zahlreiche organische Erkrankungen, die Schlafstörungen auslösen. 

  • Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems, wie z.B. erhöhter Blutdruck
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Schmerzen aller Art.......

Psychische Erkrankungen

Es ist mittlerweile gut erforscht, dass Ängste und Depressionen zu Schlafproblem führen. Umgekehrt verhält es sich genau so. Schlafstörungen können wiederum Depressionen verursachen.

Personen, die an Depressionen leiden, haben regelmäßig Probleme in einen tiefen Schlaf zu fallen. Dieser ist aber essentiell für die Erholung.

Stress, sei er privat oder auch beruflich bedingt, löst auch Störungen des Schlafes aus. Häufig ist zu beobachten, dass bei Wegfall des Stress auch die Symptome aufhören und somit keiner weiteren Behandlung bedürfen.

Therapie von Schlafstörungen durch Akupunktur

Häufig werden Medikamente für einen besseren Schlaf verschrieben. Der große Nachteil davon ist allerdings, dass diese abhängig machen.

Darum werde ich mich hier näher auf die Akupunktur als Therapie eingehen. Die Behandlung erfolgt ohne Medikament und nebenwirkungsfrei.

Mit Hilfe der Akupunktur wird ein anderer Zugang zur Therapie gewählt. Es werden nicht nur die Symptome behandelt, sondern die Ursache. Vereinfacht gesagt geht die chinesische Medizin davon aus, dass bei Schlafstörungen ein Ungleichgewicht von Yin und Yang besteht. An einem der den Körper durchziehenden Meridianen ist ein Energiestau entstanden, der mit Hilfe von Akupunkturnadeln gelöst werden kann.

Der TCM Arzt wird zu Beginn der Therapie feststellen, wo im Körper ein Ungleichgewicht der Energie herrscht. Herz-Blut-Mangel, Leber-Blut-Mangel, Leber-Feuer oder Leber-Qi Stagnation sind nur einige der möglichen Diagnosen die der Arzt nach der Lehre der TCM stellt.  Es werden genau jene Punkte an den Meridianen gestochen, um den Energiefluss wieder zu regulieren. Schafft man es den Ausgleich zwischen Yin und Yang wieder herzustellen, wird man auch wieder erholsam in der Nacht durchschlafen.

Auch die Wahl der richtigen Lebensmittel hilft dabei, die Energie im Körper zu regulieren. Je nachdem wie lange die Schlafprobleme bereits bestehen, richtet sich die Dauer der Behandlung. In de ersten Wochen wird 2 Mal wöchentlich eine Akupunkturbehaundlung durchgeführt. Danach nur mehr 1 Mal pro Woche. Nach ungefähr 6 Wochen sollten sich bereits sehr deutliche Verbesserungen der Schlafqualität eingestellt haben.

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Dr. Sabina Wansch Ärztin für Allgemeinmedizin und Akupunktur
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