Akupunktur in der Sportmedizin

Akupunktur im Sport

In diesem Gebiet muss zuerst unterschieden werden, ob die Akupunktur beim gesunden, verletzten bzw. erkrankten Sportler angewendet werden soll.

Bei gesunden Athleten wird die Akupunktur zur Steigerung der Leistung eingesetzt, während beim verletzten Sportler die Akupunktur im Heilungsprozess eingesetzt wird.

Sportverletzungen

In Österreich ereignen sich pro Jahr ca 200.000 Sportverletzungen. Die Arme, Beine und der Kopf sind dabei am häufigsten betroffen. Bei den unter 30. Jährigen sind Sportverletzungen die Nummer eins bei Freizeitunfällen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit listet die „gefährlichsten“ Sport auf.

  1. Fußball - 47.000 Sportunfälle
  2. alpiner Skilauf - 24.000 Sportunfälle
  3. Mannschaftsballsportarten - 22.000 Sportunfälle
  4. Radfahren, Mountainbike - 20.000 Sportunfälle

Gleich eines vorweg. Was kann Akupunktur nicht. Knochenbrüche oder Knorpelschäden werden durch setzen der Nadeln nicht geheilt. Zuerst ist eine Bildgebung (Röntgen, MR,..) durchzuführen, um eine knöcherne Verletzung oder eine Überbeanspruchung zu erkennen.

Sehrwohl kann Akupunktur aber Schmerzen lindern und den Heilungsprozess beschleunigen.

Die häufigsten Sportverletzungen sind:

  • Distorsion oder Verstauchung: Wird durch eine Bewegung eines Gelenks über den normalen Bewegungsumfang hinaus verursacht. Die Verletzung der Bänder wird oft durch einen Bluterguss und Anschwellen der betroffenen Region äusserlich sichtbar.
  • Kontusion oder Prellung: Prellungen werden durch stumpfe Gewalteinwirkung auf Körperteile verursacht. Bei Knochenprellungen entstehen Blutergüsse zwischen Knochen und Knochenhaut, und sind von aussen oft nicht erkennbar. Erst wenn das Blut durch beschädigte Gefäße nach außen tritt, ist auch ein Bluterguss erkennbar.
  • Distension oder Zerrung: Bei einer Zerrung sind Bände, Sehnen oder Muskeln betroffen. Zerrungen entstehen durch ruckartige oder übermäßige Bewegungen.
  • Rupturen: Im Unterschied zu einer Zerrung ist hier das Gewebe (Muskel, Bänder, Sehnen,..) nicht nur überdehnt, sondern gerissen. Rupturen können entweder durch Überbelastung, Einwirken von Gewalt oder einer übermäßigen Bewegung entstehen.
  • Fraktur oder Knochenbruch: Brüche entstehen entweder durch Gewalteinwirkung oder aber auch durch andauende Überlastung.

PECH gehabt

Die ersten Maßnahmen unmittelbar nach der Verletzung sind sehr entscheiden für den weiteren Heilungsverlauf.

PECH ist eine Orientierungshilfe für die ersten Schritte nach der Verletzung.

 

P Pause - Sport sofort beenden

E Eis — Verletzung sofort kühlen. Die Schwellung wird verringert, da sich die Gefäße durch die Kälte zusammen ziehen und das Einbluten minimiert wird

C Compression - Auch der Kompressionsverband verringert weiter Blutungen und Schwellungen

H Hochlagern - Wirkt dem Einbluten und der Schwellung entgegen.

Nun aber wieder zurück zur Akupunktur

Die Verletzung ist geschehen und ab jetzt steht die Heilung und Regeneration im Vordergrund. 

Der optimale Heilungsprozess ist eine Kombination mehrerer medizinischer Verfahren. Manuelle Medizin, physikalische Therapie, Schulmedizin und eben Akupunktur zusammen bringen die optimale Regeneration der Verletzung.

Die chinesische Medizin sieht in eine Sportverletzung die Unterbrechung des Qi. Und diese Unterbrechung verursacht den Schmerz. Die Akupunktur versucht nun durch setzen der feinen Nadeln den ungestörten Fluss des Qi wiederherzustellen. Selbstheilungsprozesse im Gewebe werden angeregt, und somit wird die gesamte Regeneration beschleunigt und geht noch dazu mit weniger Schmerzen von statten.

Leistungssteigerung durch Akupunktur

Nicht nur Spitzensportler, sonder auch immer mehr Breitensportler versuchen das Maximum aus ihrem Körper herauszuholen. Irgendwann steht man alleine mit Training am Zenith der Leistungsfähigkeit an. Nun gibt es Möglichkeiten auf komplett legalem und nicht körperschädlichem Weg die letzten paar Prozent herauszuholen. 

Dabei setzen viele Athleten auf Methoden die Psyche zu stärken. Das ist definitiv eine wirksame und zuverlässige Möglichkeit höhere Leistungen zu bringen.

Auch Akupunktur hat sich in der Sportmedizin als wirksame Methode etabliert. Dabei gibt es viele Möglichkeiten die TCM anzuwenden. 

  • Durch regelmäßige Therapie lässt sich das Immunsystem stärken. Die Anzahl der Tage die der Athlet aufgrund von kleineren Infekten (z.B. der Atemwege) das Training aussetzen muss, bzw nicht an Wettkämpfen teilnehmen kann, werden reduziert. Trainingsrückstand wird so merklich reduziert 
  • Belastungsschmerzen nach Wettkämpfen bzw. intensiven Trainings können durch Akupunktur merklich gelindert werden. Die darauffolgenden Einheiten können deshalb wieder mit hoher Intensität absolviert werden.
  • Weiters kann Akupunktur eingesetzt werden um den Leistungs- und Regenerationsverlauf optimal zu beeinflussen.
  • Durch Förderung des Herz-Dünndarm Funktionskreises lässt sich des Selbstvertrauen des Sportlers steigern, und „die Angst vor dem Gegner“ durch Stimulation der Nierenpunkte reduzieren.

Durch die vielen verschiedenen Anwendungsgebiete der TCM und Akupunktur lässt sie sich aus der Sportmedizin nicht mehr wegdenken. Da die Behandlung ohne Verabreichung von Substanzen und nebenwirkungsfrei abläuft, ist sie die optimale Ergänzung sowohl für Profisportler als auch Hobbysportler.

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Dr. Sabina Wansch Ärztin für Allgemeinmedizin und Akupunktur
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